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"Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus

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  "Eine Frage der Chemie" war schon eine ganze Weile in meiner Hörbuch-Bibiliothek. Buch des Jahres 2022 beim Spiegel, Besteller, kürzlich verfilmt. Immer wenn ein Buch so angepriesen wird, bin ich misstrauisch. Ist das wirklich so gut? Dann habe ich endlich reingehört. Und hab das Buch verschlungen.  Worum es geht Elizabeth Zott ist Wissenschaftlerin und arbeitet an einem anerkannten Institut. Ihre männlichen Kollegen können ihr in der Regel nicht das Wasser reichen. Aber es sind die 50/60er Jahre und Frauen haben es in der von Männern dominierten Akademikerwelt sehr schwer. Denn eigentlich gehören Frauen an den Herd, sind nicht so intelligent wie Männer. So die Meinung. Aber Elisabeth ist nicht nur eine hervorragende Chemikerin, sie ist eine Kämpferin.  Sie lernt den Star des Instituts, Calvin Evans, kennen, nominiert für den Nobelpreis. Zuerst hält er sie für eine Sekreterin und die beiden geraten aneinander. Aber schließlich verlieben sie sich und Elisabeth findet in ...

Rezension:" Spiritual Feminist" von Kaja Andrea Otto

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   Ich habe mir das Buch bestellt, weil mir  Kaya Andrea Ottos erstes Buch , "Du bist die Antwort auf deine Fragen", das ich hier schon besprochen habe, so gut gefallen hat. Worum es geht In dem Buch beschreibt die Autorin die Anfänge des Patriachats, die Rolle der Kirche darin und wie es davor war. Manches war mir bekannt, manches nicht. Dass zum Beispiel die letzte Hexenverbrennung in Europa 1807 in Polen statt fand, hat mich schaudern lassen. Denn das ist nicht lange her. Auf diese Weise gelang es der Katholischen Kirche, die Bedeutung und das Heilwissen von Frauen zu eliminieren. Ein weiterer Aspekt des Buches ist die Tatsache, dass viele Frauen das Patriachat unterstützen, in dem sie sich immer noch angepasst und brav geben, ihre eignen Träume opfern und im Grunde das Leben ihres Mannes leben. Das sichert ihnen zwar den Status, verheiratet und versorgt zu sein, aber untergräbt einen Teil ihrer eigenen Identität. Oder Frauen, die sich vor lauter Selbstoptimierung tota...

Rezension: "Violeta" von Isabel Allende

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I sabel Allende ist inzwischen 80 Jahre alt und vielleicht ist  " Violeta" ihr letzter Roman. Ich habe viele ihrer Romane mit Begeisterung gelesen, daher hab ich mich schon sehr darauf gefreut. Worum es geht Allende erzählt über einen Zeitraum von 100 Jahren die Lebensgeschichte von Violeta del Valle in Form von Briefen an ihren Enkel. Violeta wird während der Spanischen Grippe geboren, erlebt als Kind zunächst Reichtum, dann - bedingt durch die Weltwirtschaftskrise- gesellschaftlichen Abstieg und Armut. Geprägt wird sie von ihrer englischen Nanny, Miss Taylor und ihrem Bruder José Antonio. Auch in schwierigen Zeiten gibt sie nie auf, unterrichtet sogar schon als 13jährige arme Kinder. In ihrem Leben gibt es viele Höhen und Tiefen, das liegt unter anderem auch an dem charismatischen aber leider auch untreuen Julian. Man erfährt viel über histrorische und gesellschaftliche Zusammenhänge und es gibt viele Paralellen zur heutigen Zeit. Angefangen bei der Pandemie bis zur Weltwir...

Rezension: "Frauen, an die ich nachts denke" von Mia Kankimäki

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  Nachdem ich   „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“ von Mia Kankimäki gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf das neues Buch der Finnin „ Frauen, an die ich nachts denke- auf den Spuren meiner Heldinnen“. In dem Buch beleuchtet Kankimäki das Wirken ihrer historischen Heldinnen von Tania Blixen, deren Leben man durch den Film „ Jenseits von Afrika“ kennt über die Abenteuerin Alexandra David-Neel bis zur japanischen Künstlerin Kusama. Wie immer witzig und unterhaltsam geschrieben. Es geht dabei um die Herausforderungen, mit denen Frauen, die nicht brav als Ehefrau und Mutter ihre Ehemann dienten, konfrontiert waren. Und wie sie uns auch heute noch inspirieren können.   Die Vorfreude bei Lesen des Buches war schnell verflogen. Denn dieses Buch hat durchaus einen feministischen Ansatz, glänzt dann aber mit Aussagen wie „ Sie war sehr mutig- fast wie ein Mann“ oder dass frau, wenn sie denn Reisen und Abendteuer erleben will, einfach einen zahlungskräftigen ...

Rezenzion "Montags bei Monica" von Clare Pooley

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Für alle, die gerade den Herbstblues oder Corona-Blues haben, kommt hier ein Buchtipp zur rechten Zeit. Von der britischen Autorin und Bloggerin Clare Pooley.   Worum es geht Julian, ein alter Mann und exzentrischer Künstler, der in London lebt, ist es leid, seine tief empfundene Einsamkeit vor anderen zu verstecken.  Er startet das Projekt "Aufrichtigkeit“ und schreibt seine Gefühle in ein kleines Notízheft, das er nicht ohne Hintergedanken in Monica's Café liegen lässt. Cafébesitzerin Monica findet es beim Aufräumen. Und schreibt selbst in dieses Heft. Denn auch sie ist nicht so glücklich und abgeklärt, wie sie nach außen scheint. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Julian zu finden. Das Heft findet indes über Umwege in Australien einen neuen Besitzer…. So entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft und Liebe zwischen sehr unterschiedlichen Menschen, die sich irgendwann in Monica’s Café treffen.   Fazit In Kritiken wird das Buch oft mit dem...

Rezension: "Mittwoch ist ein guter Tag zum Tanzen" von Virginie Grimaldi

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Virginie Grimaldi ist eine französische Bestseller-Autorin. "Mittwoch ist ein guter Tag zum Tanzen" ist der erste Roman, den ich von ihr lese. Worum es geht Nach einer Lebenskrise nimmt die Psychologin Julia einen Job in einer Seniorenresidenz in Biarritz an, um Abstand von ihrem alten Leben zu gewinnen. Obwohl sie eigentlich mit alten Menschen nicht viel am Hut hat und sie der Umgang mit Tod und Vergänglichkeit ängstigt. Wider Erwarten lebt sie sich gut ein, findet Freunde und schließt die alten Menschen ins Herz. Fazit  Mir hat beim ersten Durchblättern der humorvolle Ton gefallen und ich fand das Thema interessant. Dass Julia Psychologin ist, nimmt man der Autorin allerdings nicht ab. Psychologie ist doch ein bisschen mehr, als zu fragen "Möchten Sie darüber reden?"  Julia verhält sich oft unreif und kindisch, zum Beispiel als sie zustimmt, dem Ex ihrer Freundin die Hochzeit mit der neuen Flamme zu versauen.  Unterhaltsam, aber auch ein bisschen vo...

Rezension "Die nächste Welle ist für dich" von Dörthe Eickelberg

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Das Meer war für mich von je her ein Sehnsuchtsort, ein Ort, an dem ich mich total entspannen kann, ganz im Hier und Jetzt. Surfen hat mich auch schon immer fasziniert. Daher habe ich gleich zugegriffen, als mir das Buch von Dörte Eickelberg in die Hände fiel.    Worum es geht    Dörthe Eickelberg ist nicht nur Moderatorin bei Arte und Filmemacherin, sie ist auch Surferin aus Leidenschaft. In diesem Buch gibt sie Einblick in die Welt des Surfens. Auf ihren Reisen um die ganze Welt fällt ihr schnell auf, dass es viele Länder gibt, in denen es Frauen schwer gemacht wird, überhaupt zu surfen - oder denen es schlicht verboten wird. Das motiviert sie, einen Film zu machen: "Chicks on boards." Um Frauen weltweit dabei zu unterstützen, sich zu trauen, sich durchzusetzen gegen patriachale Strukturen und den Sprung ins Wasser und auf ein Surfbrett zu machen. Aber natürlich noch viel mehr, denn das Surfen ist nur ein Symbol für den Weg vieler Frauen (und Männer), sich zu bef...

Crowdfunding Projekt für "Das Blaue Haus"

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  Liebe Alle, seit einiger Zeit arbeite ich an einem neuen Buchprojekt: Das Blaue Haus. Worum geht es? Kjella will sich nach dem schmerzhaften Ende einer Beziehung eine Auszeit können und besucht ihre Freundin Annie in den USA. Es sind die 90er Jahre, Annie spielt in einer Grunge-Band und wohnt mit ihrem Freund in einem blauen Holzhaus in einem heruntergekommenen Viertel. Kjella, die immer viel gearbeitet hat, strukturiert und verantwortungsbewusst ist, genießt es, in den Tag hineinzuleben, auf Konzerte zu gehen, Partys zu feiern, neue Menschen kennen zu lernen. So trifft sie einen Mohawk -Indianer in New York, einen Bassisten und einen Lehrer für Tibetischen Buddhismus. Aus einem Sommer wird ein Jahr. Kjella wird klar, dass sie Entscheidungen für ihre Zukunft treffen muss. Gleichzeitig beobachtet sie mit Sorge, dass Annie sich immer mehr verändert, unter schweren Depressionen leidet. Was ist in der Vergangenheit passiert und kann sie ihrer Freundin helfen, obwohl sie selbst noch ...

Rezension: "Dinge, die das Herz höher schlagen lassen" von Mia Kankimäki

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Ich wollte schon immer nach Japan, genauer Kyoto reisen, aber die ablehnende Haltung meines Finanzberateres machte es bisher unmöglich.(Und dann ist da ja auch noch Fukushima) Daher kam das Buch der Finnin Mia Kankimäki gerade recht. Auch sie ist Japan-Fan. Oder besser Japan-Kennerin. Worum es geht Mia reist nach Kyoto, um das Leben von Sei  Shōnagon  zu erforschen, die vor 1000 Jahren das erste Prosa- Buch der Geschichte schrieb, das legendäre Kopfkissenbuch. Wußtest ihr, dass eine Frau das erste Prosa- Buch schrieb? ( Ich wußte es nicht. Und das liegt, natürlich, am Patriachat.) Das Kopfkissenbuch ist kein Roman, sondern eher ein Tagebuch mit vielen Listen, Gedichten, Anektoden und Beobachtungen. Mia bezeichnet Sei  Shōnagon  als erste Bloggerin der Welt- sehr passend beobachtet. Ich habe schon als Teenagerin Listen in mein Tagebuch geschrieben und so hat mich Seis Erzählstil auch gleich gepackt,weil er mir so vertraut war. Während man das Buch liest, lernt man so ...

Rezension und Interview: "Du bist die Antwort auf Deine Fragen" von Kaja Andrea Otto

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Da ich mich schon länger mit Schamanismus beschäftige und auch schon Familienaufstellungen gemacht habe, hat dieses Buch von Kaya Andrea Otto gleich mein Interesse geweckt. Es geht um Ahnenarbeit und wie wir uns mit unseren Vorfahren verbinden können.            Worum es geht In ihrem Buch beschreibt die Autorin, wie wir Kontakt mit unseren weiblichen und männlichen Ahnen aufnehmen können, durch die Verbindung mit ihnen Blockaden lösen und unser Potential besser nutzen können. Gerade für uns Frauen in einer patriarchalen Welt ein heilsamer Weg, uns aus alten Mustern zu befreien, Blockaden zu überwinden und ein besseres Leben zu führen, in dem wir ganz authentisch sein können. Kaya Andrea beschreibt in verschiedenen Zeremonien und Übungen, wie wir vorgehen können, um mit unseren Ahnen und Ahninnen Kontakt aufzunehmen und welche Erfahrungen sie gemacht hat. Außerdem gibt es in dem Buch einen Download-Link für alle, die gern angeleitete Zeremonien mö...

Rezension: "1000 Morgen" von Jane Smiley

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  Jane Smiley hat für"1000 Morgen" den Pulitzer Preis erhalten, die höchste literarische Auszeichnung der USA. Das Buch wurde auch verfilmt. Das ist schon einige Jahre her, aber 2020 wurde es vom Verlag noch einmal neu aufgelegt.  Worum geht's? Die Geschichte spielt im Iowa, auf einer großen Farm von 1000 Morgen. Hier herrscht der Patriach Laurence Cook wie ein König. Alle müssen sich ihm ohne Widerworte unterordnen- seine Töchter und die Schwiergersöhne. Um die Erbschaftssteuer zu sparen, beschließt Laurence Cook seinen Kindern den Millionenbesitz noch zu Lebzeiten zu überschreiben, um die Erbschaftssteuer zu sparen.  Als er sich aus dem Tagesgeschäft zurück zieht und die Töchter nicht mehr von ihm abhängig sind, brechen alte Gräben auf.  Die älteste Tochter macht öffentlich, dass ihr Vater sie als Kind jahrelang missbraucht hat. Die jüngere Schwester kann das zunächst nicht verstehen. Aber dann kommen auch bei ihr verstörende Erinnerungen hoch, die sie lange verdrä...

Rezension: "Was wir Frauen wollen" von Isabel Allende

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Ich bin ein großer Fan von Isabel Allende. Besonders ihre Romane " Mayas Tagebuch" und " Der japanische Liebhaber" haben es mir angetan. Deshalb war ich begeistert, dass es ein neues Buch von ihr gibt. Und dann enttäuscht. Denn es ist kein Roman. Sondern eine Rückschau auf ihr Leben, mit dem zentralen Thema Feminismus. Ich dachte, das könnte weniger spannend sein als einen Roman von ihr zu lesen. Ist es aber nicht. Worum geht's? Isabel Allende ist inzwischen über 70 Jahre alt und schaut auf ein bewegtes Leben zurück. Dabei gibt es ein Thema, das sie schon immer umgetrieben hat: Feminismus und die Rolle der Frau. Schon als kleines Mädchen wurde ihr bewusst, dass sie im patriachalen Chile nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten hatte wie ein Junge. Ihr ganzes Leben setzte sie sich - ob als Journalistin, Romanautorin oder Gründerin einer Stiftung für besonders gefährdeten Frauen- für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein.  "Es sterben mehr Frau...

Rezension "Befreit" von Tara Westover

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Tara Westover beschreibt ihre Kindheit in den  Bergen Idahos, in einer Mormonen Familie, abgeschottet von der Welt.  Ein Leben im Einklang mit der Natur ,aber auch mit den Gesetzen des Vaters, der psychisch krank und paranoid ist. Immer wieder bereitet er die Familie auf den nahenden Weltuntergang vor. Von ihm lernt Tara, dass die Welt bedrohlich ist und sie ohne ihre Familie nicht überleben kann.  Tara muss hart arbeiten, darf nicht zur Schule gehen oder zu einem Arzt und ist der Gewalt ihres älteren Bruders ausgesetzt. Trotzdem bewahrt sie sich den Wunsch, zu lernen, Neues zu erfahren. Und schafft es schließlich mit viel Disziplin, die Bildung, die ihr verwehrt wurde, nachzuholen und sogar zur Universität zu gehen. Gleichzeitig entfremdet sie dies von ihrer Familie. Und sie muss eine Entscheidung fällen, der sie lange ausweicht: Soll sie ihr Leben leben, das Leben einer freien Frau und Akademikerin oder in den Schoss ihrer Familie zurück kehren. Denn beides, so muss sie...

Rezension: Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard

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  Ich liebe die Bilder von Frida Kahlo und habe schon eine Biografie über sie gelesen. In "Frida Kahlo und die Farben des Lebens" geht es in romanform um das Leben der berühmten Künstlerin. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört. Worum geht's? Ein schrecklicher Unfall, der sie monatelang zwingt, im Bett zu liegen, bringt Frida dazu, intensiv zu malen. Zunächst mit einer Staffelei über ihrem Bett. Sie erholt sich von ihren Verletzungen, auch wenn sie nie ganz schmerzfrei sein wird. Das Malen bleibt. Als sie den berühmten Maler Diego Rivera trifft, ist es um sie geschehen. Zum einem verfällt sie dem Maler, zum anderen fühlt sie sich durch sein Urteil bestärkt, eine ernsthafte Künstlerin zu werden.  Diego betrügt Frida immer wieder und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich, aber sie gibt nicht auf.  Fazit Das Leben Frida Kahlos ist bekannt, aber es hier in Form eines Romans zu lesen, ist toll. Der Autorin Caroline Bernard ist es wunderbar gelungen, ihr Leben so darzustel...

Rezension: "Pfoten im Schnee" von Lotti Meier

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Das Buch hat mich gleich angesprochen. Ich liebe Hunde, die Natur und träume schon ewig von einer Fahrt mit einem Hundeschlitten in unberührter Natur. Worum geht's? Modedesignerin Lotti ist erfolgreich und genießt ihr Jet-Set-Leben in der Schweiz. Aber etwas fehlt. Also bucht sie einen besonderen Urlaub, einen Aufenthalt in Lappland mit Hundeschlitten und Hüttenromantik. Der Urlaub verändert ihr Leben. Sie verliebt sich Schlittenhundführer Sven. Da kommt ihr die Kündigung in Basel mit großer Abfindung gerade recht. Mit Sven lebt sie ihren großen Traum: Sie gründen eine Lodge im schwedischen Teil Lapplands mit 100 Huskies und bieten Schlittenhundtouren für Touristen an. Sie erleben die traumhaft schöne Natur und die Verbundenheit mit ihren vierbeinigen Freunden.  Aber  dann entpuppt sich Sven immer mehr als Narzißt und das Leben mit ihm wird zu Qual. Einerseits will sie ihn verlassen, andererseits ihren Traum in Lappland nicht aufgeben. Was soll sie tun, wie wird sie sich entsc...

Rezension: "Das Wörterbuch des Windes von Nina Blazon" - Rezension und Interview mit der Autorin

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch hat mich die halbe Nacht nicht schlafen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Worum geht's? Die Bankerin Swea fliegt mit ihrem Mann Henrik, einem Künstler, nach Island. Sie wollen einen Neuanfang in ihrer Ehe starten. Aber alles kommt anders als geplant. Svea entdeckt, dass ihr Mann sie  betrogen hat. Nach einem heftigen Streit weiß Svea zunächst nicht wohin. Und landet zufällig bei einem älteren Herren namens Einar, der sie freundlicherweise in seinem Sommerhaus aufnimmt. Wo es ein verschlossenes Zimmer gibt und es scheint, als würde ein Geist dort umgehen. Nach einer Phase der Trauer stellt Swea ihr bisheriges Leben in Frage. Wollte sie nicht auch Künsterin werden? Ein ganz anderes Leben führen? Sie stürzt sich in das Nachtleben Rejkjaviks und in kurze Affairen. Letzlich begreift sie aber, dass sie von alten Vorstellungen lösen und Entscheidungen für ein neues Leben treffen muss. Fazit Ich habe e...