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Crowdfunding Projekt für "Das Blaue Haus"

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  Liebe Alle, seit einiger Zeit arbeite ich an einem neuen Buchprojekt: Das Blaue Haus. Worum geht es? Kjella will sich nach dem schmerzhaften Ende einer Beziehung eine Auszeit können und besucht ihre Freundin Annie in den USA. Es sind die 90er Jahre, Annie spielt in einer Grunge-Band und wohnt mit ihrem Freund in einem blauen Holzhaus in einem heruntergekommenen Viertel. Kjella, die immer viel gearbeitet hat, strukturiert und verantwortungsbewusst ist, genießt es, in den Tag hineinzuleben, auf Konzerte zu gehen, Partys zu feiern, neue Menschen kennen zu lernen. So trifft sie einen Mohawk -Indianer in New York, einen Bassisten und einen Lehrer für Tibetischen Buddhismus. Aus einem Sommer wird ein Jahr. Kjella wird klar, dass sie Entscheidungen für ihre Zukunft treffen muss. Gleichzeitig beobachtet sie mit Sorge, dass Annie sich immer mehr verändert, unter schweren Depressionen leidet. Was ist in der Vergangenheit passiert und kann sie ihrer Freundin helfen, obwohl sie selbst noch ...

Rezension: "Dinge, die das Herz höher schlagen lassen" von Mia Kankimäki

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Ich wollte schon immer nach Japan, genauer Kyoto reisen, aber die ablehnende Haltung meines Finanzberateres machte es bisher unmöglich.(Und dann ist da ja auch noch Fukushima) Daher kam das Buch der Finnin Mia Kankimäki gerade recht. Auch sie ist Japan-Fan. Oder besser Japan-Kennerin. Worum es geht Mia reist nach Kyoto, um das Leben von Sei  Shōnagon  zu erforschen, die vor 1000 Jahren das erste Prosa- Buch der Geschichte schrieb, das legendäre Kopfkissenbuch. Wußtest ihr, dass eine Frau das erste Prosa- Buch schrieb? ( Ich wußte es nicht. Und das liegt, natürlich, am Patriachat.) Das Kopfkissenbuch ist kein Roman, sondern eher ein Tagebuch mit vielen Listen, Gedichten, Anektoden und Beobachtungen. Mia bezeichnet Sei  Shōnagon  als erste Bloggerin der Welt- sehr passend beobachtet. Ich habe schon als Teenagerin Listen in mein Tagebuch geschrieben und so hat mich Seis Erzählstil auch gleich gepackt,weil er mir so vertraut war. Während man das Buch liest, lernt man so ...

Rezension - "Der heilige King Kong" von James McBride

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Als großer Fan amerikanischer Literatur wird es Zeit, endlich einmal etwas vom New Yorker Schriftsteller James McBride zu lesen, der neben dem National Book Award auch mit der Nation Humanties Medal von Barack Obama ausgezeichnet wurde. Worum geht es? Der Roman spielt Ende der 60er Jahre in einem armen Viertel in New York, wo hauptsächlich Schwarze und Lations leben und jeder sein Päckchen zu tragen hat. Zum Beispiel der Diakon der Baptistengemeinde, Sportcoach genannt. Seine Frau ist gerade gestorben, was ihn nicht davon abhält, lautstark mit ihr zu streiten. Er säuft ziemlich viel und ist auch sturzbetrunken, als er den Drogendealer Deems ein Ohr abschießt. Woran er sich aber partout nicht erinnern kann, während alle anderen in heller Aufregung sind, denn das wird Folgen haben. So setzt sich eine ganze Kette von Ereignissen in Gang. Fazit McBride entwirft einen ganzen Kosmos sonderbarer, kaputter aber auch liebenswerter Figuren, die mit Gewalt, Drogen, Armut und Rassismus zu kämpfen ...

Rezension: "Jenseits der Abgrundes" von Frances Miralles und Angeles Donate

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Das schöne, kunstvoll gestaltete Cover von "Jenseits der Abgrundes" hat mich gleich angesprochen und mich dazu bewogen, das Buch zu lesen. Worum geht es? Toni hört von einem alten Japaner, der in einer Hütte am Abgrund einer Schlucht lebt. Viele Menschen, die an diesen Abgrund stehen, wollen ihr Leben beenden. Und  Kosei-San, so heißt es, bewahrt sie auf magische Weise davor. Toni, der gerade selbst mit dem Laden hadert, weil sein Bruder gestorben ist, sucht den alten Mann auf und hört sich seine Geschichte an.   Fazit Das Buch ist ein Märchbuch für Erwachsene. Zwar geht es zunächst um ernsthafte Themen wie Lebenskrisen und Suizid. Aber am Ende braucht es nur eine Tasse Tee mit Kosei-San und  seine beruhigenden Worte und selbst Menschen  mit schweren Depressionen oder Traumata kehren um und leben ein erfülltes Leben. Das ist natürlich vollkommen unrealitisch, aber wer gerade genug hat von der Pandemie und ihren Folgen, von Klimakrise und sch...

Rezension: "Über Menschen" von Juli Zeh

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Von der gefeierten Autorin Juli Zeh habe ich schon viel gehört, aber noch nichts gelesen. Höchste Zeit, das zu ändern. Worum geht es?  Werbetexterin Dora hat genug von ihrem Freund, der sich nur noch verbissen mit Corona und Klimaschutz beschäftigt, von Berlin und dem Großstadtleben und entscheidet sich, aufs Land zu ziehen. In ihrem Haus im brandenburgischen Bracken ist es dann aber nicht so idyllisch wie erhofft. Als erstes lernt sie den Dorf-Nazi Gote kennen und ist entsetzt, wer da nebenan wohnt. Mit der Zeit entwickelt sich dieser aber zum freundlichen Helfer und stellt Doras Vorurteile auf den Kopf.    Fazit Ich war schon nach den ersten Zeilen begeistert. Bis tief in die Nacht habe ich Anna Schudt zugehört, die das Buch großartig spricht und habe immer wieder herzhaft lachen müssen. Naive Großstädter, skurrile Charaktere und der nette Dorfnazi. Aber nachdem ich es erst für sehr gekonnte, aber leichte Lektüre hielt, stellte ich fest, dass es das mitnicht...

Rezension: " Die Farbe des Nordwinds" von Klara Jahn

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  Wenn ihr das Meer liebt, besonders die Nordsee mit ihren Halligen, dann ist der Roman " Die Farbe des Nordwinds" etwas für euch. Worum geht es? Klara Jahn erzählt in diesem Buch zwei Handlungsstränge. Zum einen die Geschichte von Ellen, die auf einer Hallig aufgewachsen ist,lange im Ausland lebte und nun nach 20 Jahren zurück kehrt. Um sich endlich wieder zu Hause fühlen zu können. Und auch, um sich mit ihrer Stiefschwester auszusöhnen.  Und da ist die Geschichte von  Arjen Martenson, der in den 1820er Jahren das harten Leben auf der Hallig in einer Chronik fest hält. Von seiner Liebe zu den Büchern, seinen Frust über die Rückständigkeit der Hallig-Bewohner und seinen Kampf, die Hallig sicherer gegen Sturmfluten zu machen. Fazit Ein wunderbares Buch. Man riecht förmlich die salzige Luft, spürt die Weite und das Meer. Der Autorin gelingt es, beide Erzählebenen wunderbar mit einander zu verweben. Es gibt skurile Charaktere, über die man lachen muss, besonders gut beschrei...

Rezension: " Der Garten meiner Mutter" von Anuradha Roy

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  Als ich dieses Buch von Anuradha Roy entdeckte, war ich sofort interessiert, weil es in Indien spielt und um eine mutige Frau geht. Worum es geht Aus der Sicht ihres Sohnes wird das Leben von Gayartri in den 30er Jahren in Indien erzählt.  Von ihrem Vater wird Gayartri ungewöhnlich offen erzogen. Sie darf mit ihm reisen, sich bilden, die Künsterlin in sich selbst entdecken. Trotzdem wird sie jung verheiratet und empfindet die Ehe als Gefängnis. Für Ehefrauen gibt es strenge Regeln. Sie dürfen beispielsweise das Haus nicht ohne Erlaubnis des Ehemannes und ohne Begleitung verlassen, selbst entscheiden, was sie tun wollen, mit wem sie Zeit verbringen wollen.Sie sind Eigentum des Mannes, ihm untergeordnet, ohne Rechte und Freiheit. Und müssen noch dankbar sein, wenn sie nicht vom Ehemann geschlagen und freundlich behandelt werden. Gayartri aber möchte sich als Künstlerin verwirklichen, was in der patriachalen indischen Gesellschaft nicht möglich ist. Also verlässt Gayartri ihren...