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Posts mit dem Label "US-Literatur" werden angezeigt.

Rezension: "Die neue Wildnis" von Diane Cook

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Ich lese sehr gern Bücher von US-amerikanischen Autorinnen und Autoren und das Buch ist bereits ein Besteller.  Als alte Greenpeacerin liegen mir natürlich die Theme Natur, Umwelt und Klimawandel am Herzen. Das hat mich bewogen, mir das Buch zu bestellen.  Worum es geht Der Roman der US-Amerikanerin spielt in  der Zukunft. Aufgrund des Klimawandels und der Überbevölkerung leben die Menschen unter schlimmen Bedingungen in riesigen Städten voller Smog, mit extremer Hitze und Dürre und schlimmen Folgen für die Gesundheit. Bea möchte zusammen mit ihrem Mann Glen und ihrer kleinen Tochter Agnes dieser Welt entfliehen und nimmt an einem Experiment der Regierung teil.Sie lebt mit einer Gruppe von Menschen in einem Naturreservat. Streng überwacht von den Behörden (Der Müll, der erzeugt wird, wird bespielweise abgewogen und darf eine bestimmte Menge nicht überschreiten) Sie dürfen nie lange an einem Ort verweilen und ziehen wie Nomaden von Ort zu Ort. Schnell wird klar: Auch hier ...

Rezension - "Der heilige King Kong" von James McBride

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Als großer Fan amerikanischer Literatur wird es Zeit, endlich einmal etwas vom New Yorker Schriftsteller James McBride zu lesen, der neben dem National Book Award auch mit der Nation Humanties Medal von Barack Obama ausgezeichnet wurde. Worum geht es? Der Roman spielt Ende der 60er Jahre in einem armen Viertel in New York, wo hauptsächlich Schwarze und Lations leben und jeder sein Päckchen zu tragen hat. Zum Beispiel der Diakon der Baptistengemeinde, Sportcoach genannt. Seine Frau ist gerade gestorben, was ihn nicht davon abhält, lautstark mit ihr zu streiten. Er säuft ziemlich viel und ist auch sturzbetrunken, als er den Drogendealer Deems ein Ohr abschießt. Woran er sich aber partout nicht erinnern kann, während alle anderen in heller Aufregung sind, denn das wird Folgen haben. So setzt sich eine ganze Kette von Ereignissen in Gang. Fazit McBride entwirft einen ganzen Kosmos sonderbarer, kaputter aber auch liebenswerter Figuren, die mit Gewalt, Drogen, Armut und Rassismus zu kämpfen ...

Rezension: "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Roman " Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens gehört zu den schönsten Büchern, das ich je gelesen habe und kam auf meine Liste der „ All Time Favourites“.   Worum es geht Die kleine Kya lebt in bitterer Armut mit ihrer Familie in einer schäbigen Hütte in den Sümpfen von North Carolina. Der Vater ist Alkoholiker und verprügelt Frau und Kinder. Die Mutter verlässt die Familie, als Kya 7 Jahre alt ist. Danach gehen die Geschwister, schließlich verlässt auch der Vater Kya, als sie 10 Jahre ist. Fortan lebt sie allein, schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Einen einzigen Freund hat sie: Ein schwarzer Tankstellenbetreiber kauft ihr Muscheln ab und versorgt sie dafür mit Lebensmitteln. In der Kleinstadt am Rand der Sümpfe bekommt sie keinerlei Unterstützung, sie ist „White Trash“, wie die Amerikaner die Unterschicht nennen, das „Marschmäden.“ Die Menschen lehnen sie als Außenseiterin ab, erzählen sich im Laufe der Jahre unglaubl...

Rezension: "1000 Morgen" von Jane Smiley

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  Jane Smiley hat für"1000 Morgen" den Pulitzer Preis erhalten, die höchste literarische Auszeichnung der USA. Das Buch wurde auch verfilmt. Das ist schon einige Jahre her, aber 2020 wurde es vom Verlag noch einmal neu aufgelegt.  Worum geht's? Die Geschichte spielt im Iowa, auf einer großen Farm von 1000 Morgen. Hier herrscht der Patriach Laurence Cook wie ein König. Alle müssen sich ihm ohne Widerworte unterordnen- seine Töchter und die Schwiergersöhne. Um die Erbschaftssteuer zu sparen, beschließt Laurence Cook seinen Kindern den Millionenbesitz noch zu Lebzeiten zu überschreiben, um die Erbschaftssteuer zu sparen.  Als er sich aus dem Tagesgeschäft zurück zieht und die Töchter nicht mehr von ihm abhängig sind, brechen alte Gräben auf.  Die älteste Tochter macht öffentlich, dass ihr Vater sie als Kind jahrelang missbraucht hat. Die jüngere Schwester kann das zunächst nicht verstehen. Aber dann kommen auch bei ihr verstörende Erinnerungen hoch, die sie lange verdrä...

Rezension: "Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte" von Paul Auster

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  Dieses Hörbuch ist mir gerade wieder einmal in die Hände gefallen und da es perfekt in die Jahreszeit passt, möchte ich es euch empfehlen. Gerade für die Menschen, die klassische Weihnachtsgeschichten nicht mögen oder als kitschig empfinden, ist sie toll.  Worum geht's? Auggie Wren arbeitet als Verkäufer in einem kleinen Laden im New Yorker Stadteil Brooklyn. Sein Kunde Paul ist Schriftsteller und erzählt Auggie, dass er von einem Magazin gebeten wurde, eine kurze Weihnachtsgeschichte zu schreiben. Aber ihm fällt nichts wirklich Gutes ein. Also erklärt sich Auggie kurzerhand bereit, ihm eine Weihnachtgeschichte zu erzählen, wenn er ihn auf einen Drink einlädt. Paul stimmt zu und bekommt so seine Weihnachtsgeschichte. Auggie erzählt ihm von einem Ladendiebstahl in seinem Geschäft,bei dem der Dieb seine Geldbörse verliert. Zunächst verfolgt Auggie ihn wutentbrannt. Aber er kann ihn nicht einholen. Die Geldböre nimmt er an sich. Nach ein paar Tagen ist die Wut verraucht und Aug...