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Posts mit dem Label "Biografie" werden angezeigt.

"Surrender" von Bono

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Neben Musikern wie Dave Grohl und Nick Cave hat nun auch Bono von U2 seine Biografie veröffentlicht. Als alter U2 Fan war klar, die muss ich haben.  Mit 15 entdeckte ich U2. Zusammen mit meiner besten Freundin schlossen wir uns in ihr Zimmer ein und drehten die Stereoanlage bis zum Anschlag auf. "Pride" war unser Lieblingsstück. Wir hörten die Musik, während ihre Mutter gegen die Tür trommelte und rief, wir sollten die Musik leiser machen. Sonst gebe es was, wenn der Vater nach Hause kommt. Es gab aber nichts, denn wir kletterten einfach durch das Fenster im Erdgeschoss ins Freie und lachten uns kaputt. Teenager halt. Ich war in meinem Leben auf vielen Konzerten.  Das U2 Konzert der "Achtung Baby"- Tour in der Dortmunder Westphalen-Halle war wahrscheinlich das beste, das ich je erlebt habe.  Worum es geht Bono nutzt in seiner Biografie eine Struktur, die sich - neben der Kindheit in Dublin mit Vater und Bruder (die Mutter ist früh verstorben) und den Anfängen der ...

Rezension "Glaube Hoffnung und Gemetzel" von Nick Cave und Sean O'Hagen

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Da ich die Musik von Nick Cave and The Bad Seeds mag, hab ich mir das Buch bestellt, in der Annahme, es sei eine Biografie. (Ich hab mal wieder nicht richtig hin geguck.t) Es ist allerdings keine Biografie, sondern Interview von über 40 Stunden. Worum es geht Nick Cave führt ein Leben der Extreme.In Australien geboren, lebt der Musiker, Schauspieler, Autor und Drehbuchautor in Australien, Brasilien, England und Berlin. Seine Musik ist angesiedelt zwischen Punk,Blues, Rock und Indie. Ausgerechnet die Popballade "Where the wild roses grow" mit Kylie Minoque wird sein größter Hit. Mit zwei Partnerinnen hat er vier Söhne. Zwei davon sterben, Arthur 2015, Jethro im Mai diesen Jahres. In dem Buch geht es um Songwriting,Kunst,Drogensucht, Glaube, Liebe und den Umgang mit Trauer.Von der Kindheit Caves über seine Zeit in Berlin bis heute. Also viel Biographisches,aber auch viel über sein Innerstes,seine Ansichten. Fazit Für Fans ein Muss. Da ich zwar die Musik mag, aber kein Hardcore-...

Rezension: "Was wir Frauen wollen" von Isabel Allende

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Ich bin ein großer Fan von Isabel Allende. Besonders ihre Romane " Mayas Tagebuch" und " Der japanische Liebhaber" haben es mir angetan. Deshalb war ich begeistert, dass es ein neues Buch von ihr gibt. Und dann enttäuscht. Denn es ist kein Roman. Sondern eine Rückschau auf ihr Leben, mit dem zentralen Thema Feminismus. Ich dachte, das könnte weniger spannend sein als einen Roman von ihr zu lesen. Ist es aber nicht. Worum geht's? Isabel Allende ist inzwischen über 70 Jahre alt und schaut auf ein bewegtes Leben zurück. Dabei gibt es ein Thema, das sie schon immer umgetrieben hat: Feminismus und die Rolle der Frau. Schon als kleines Mädchen wurde ihr bewusst, dass sie im patriachalen Chile nicht die gleichen Rechte und Möglichkeiten hatte wie ein Junge. Ihr ganzes Leben setzte sie sich - ob als Journalistin, Romanautorin oder Gründerin einer Stiftung für besonders gefährdeten Frauen- für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein.  "Es sterben mehr Frau...

Rezension "Befreit" von Tara Westover

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Tara Westover beschreibt ihre Kindheit in den  Bergen Idahos, in einer Mormonen Familie, abgeschottet von der Welt.  Ein Leben im Einklang mit der Natur ,aber auch mit den Gesetzen des Vaters, der psychisch krank und paranoid ist. Immer wieder bereitet er die Familie auf den nahenden Weltuntergang vor. Von ihm lernt Tara, dass die Welt bedrohlich ist und sie ohne ihre Familie nicht überleben kann.  Tara muss hart arbeiten, darf nicht zur Schule gehen oder zu einem Arzt und ist der Gewalt ihres älteren Bruders ausgesetzt. Trotzdem bewahrt sie sich den Wunsch, zu lernen, Neues zu erfahren. Und schafft es schließlich mit viel Disziplin, die Bildung, die ihr verwehrt wurde, nachzuholen und sogar zur Universität zu gehen. Gleichzeitig entfremdet sie dies von ihrer Familie. Und sie muss eine Entscheidung fällen, der sie lange ausweicht: Soll sie ihr Leben leben, das Leben einer freien Frau und Akademikerin oder in den Schoss ihrer Familie zurück kehren. Denn beides, so muss sie...

Rezension: Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard

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  Ich liebe die Bilder von Frida Kahlo und habe schon eine Biografie über sie gelesen. In "Frida Kahlo und die Farben des Lebens" geht es in romanform um das Leben der berühmten Künstlerin. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört. Worum geht's? Ein schrecklicher Unfall, der sie monatelang zwingt, im Bett zu liegen, bringt Frida dazu, intensiv zu malen. Zunächst mit einer Staffelei über ihrem Bett. Sie erholt sich von ihren Verletzungen, auch wenn sie nie ganz schmerzfrei sein wird. Das Malen bleibt. Als sie den berühmten Maler Diego Rivera trifft, ist es um sie geschehen. Zum einem verfällt sie dem Maler, zum anderen fühlt sie sich durch sein Urteil bestärkt, eine ernsthafte Künstlerin zu werden.  Diego betrügt Frida immer wieder und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich, aber sie gibt nicht auf.  Fazit Das Leben Frida Kahlos ist bekannt, aber es hier in Form eines Romans zu lesen, ist toll. Der Autorin Caroline Bernard ist es wunderbar gelungen, ihr Leben so darzustel...