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Rezension: "Minimalista" von Shira Gill

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  Gerade im Frühling sind viele Menschen motiviert für den Großen Frühjahrsputz, fürs Aufräumen,Entrümpeln und Neugestalten der Wohnung. Spätestens seit der japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo gehört dies aber auch unabhängig von der Jahreszeit zum neuen Lifestyle dazu nach dem Motto "Weniger ist mehr." Worum es geht In dem Buch von Shira Gill geht es nicht darum, kahle Räume zu schaffen. Sondern sich von den Sachen zu trennen, die man nicht mehr braucht, noch nie leiden konnte, die nicht mehr zu einem passen. Neu zu strukturieren und zu ordnen.  Das Buch beginnt mit fünf Schlüsselschritten  1.Abklären 2.Reduzieren 3.Ordnen.  4.Aufwerten 5. Erhalten Raum für Raum vom Eingangsbereich bis zum Dachboden macht die Autorin Vorschläge und gibt Tipps. Dazu kommen sehr schöne Fotos von Vivian Johnson. Ein schönes Beispiel von ihr persönlich finde ich, dass bestimmte Lebensphasen natürlich Veränderungen bedeuten, aber nicht unbedingt heißen muss, dass man Unmengen von Geg...

Rezension: "Neujahr" von Juli Zeh

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  Nachdem ich „Unter Leuten“ von Juli Zeh gelesen habe, wollte ich unbedingt auch „ Neujahr“ aus dem Jahr 2019   lesen und war schon sehr gespannt.Ich habe das Buch als Hörbuch gehört.     Worum es geht Der junge Familienvater Henning kämpft mit dem Alltag als Vater und Ehemann und mit psychischen Störungen, die er sich nicht erklären kann. Er bucht einen Familienurlaub auf Lanzarote. Als er eine Kräfte zehrende Fahrradtour macht, steht er plötzlich vor einem Haus, das ihm seltsam vertraut vorkommt. Obwohl er noch nie auf Lanzarote war. Dachte er. Wie sich aber heraus stellt, war er schon einmal als Kind dort und erlebte drei traumatische Tage: Von den Eltern verlassen, kämpft er mit seiner kleinen Schwester ums Überleben. Ihm wird klar, woher seine Angststörung kommt.   Fazit Zu Beginn benötigt man etwas Geduld und am Ende Nerven aus Stahl. Das Leben von Henning ist öde und anstrengend, zudem ist da diese Angststörung.   Auf Lanzarote dann di...

Rezension: "The Storyteller" von Dave Grohl

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  Ich kann mich genau erinnern, wo und wann ich war, als ich zum ersten Mal Nirvana gehört habe oder Amy Winehouse. Musik war immer meine Leidenschaft, meine Religion. Als alter Nirvana und Foo Fighters Fan war klar, dass ich mir dieses Buch von Dave Grohl nicht entgehen lasse. Und um so viel schon vorweg zu nehmen: Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen beziehungsweise Hören eines Buches. Worum es geht In kurzen Geschichten beschreibt Dave Grohl seine Kindheit in Virginia, seine ersten Jahren mit der Punkrock Band Scream und die Zeit mit Nirvana sowie  der Gründung der Foo Fighters. Gefolgt von großartigen Anekdoten aus seinem Leben,bei denen ich oft laut gelacht habe.  Traurig wird es natürlich, als er vom Tod Kurt Cobans erzählt. Dave zieht sich ein Jahr vollkommen zurück,macht weder Musik noch hört er Musik. Als er eines Tages ein Landstraße entlang fährt und einen Jungen sieht, der per Anhalter unterwegs ist. Grohl will den Jungen mitnehmen und anha...

Rezension "Heimweh"von Graham Norton

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Graham Norton ist in Großbritannien ein bekannter Fernsehmoderator,Schauspieler und Comedian. Und Bücher schreiben kann er auch noch.Und was für eins! Das Buch habe ich mir als Hörbuch bestellt,weil es von Charlie Hübner gelesen wird. Den ich als Sprecher und Schauspieler sehr mag. Worum es geht Sechs junge Leute machen einen Ausflug ans Meer. Trinken Alkohol und haben einen folgenschweren Unfall mit drei Toten und einer Schwerverletzten. Die Welt von Connor, der am Steuer gesessen hat, zerbricht. Er verlässt den beschaulichen Ort in Irland, aus dem er stammt und geht ins Ausland. Die Geschichte lässt ihn aber nie ganz los.Und dann trifft er 20 Jahre später zufällig jemanden in einer Bar, der ihm seltsam vertraut ist und plötzlich wendet sich das Blatt.  Fazit Ein großartiges Buch. Ich konnte mich gar nicht losreißen. Was zunächst vielleicht sehr traurig und schwer klingt, ist es im Grunde nicht. Es geht um das Thema Selbstliebe. Oder fehlende Selbstliebe, das Gefühl, so wie man is...

Rezension:"Das Gewicht der Worte" von Pascal Mercier

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Heute stelle ich euch "Das Gewicht der Worte"von Pascal Mercier vor. Es ist sein fünfter Roman, berühmt wurde er durch "Nachtzug nach Lissabon", der auch verfilmt wurde. Worum es geht Schon als Kind ist Leyland fasziniert von Sprachen, nimmt sich vor, alle Sprachen der Menschen am  Mittelmeer zu erlernen.Er wird Übersetzer und leitet einen Verlag, lebt in Triest. Alles scheint gut, bis er eine Diagonose bekommt, die sein ganzes Leben umwirft. Und sich dann als falsch herausstellt. Aber bietet sich so eine Möglichkeit, das eigene Leben noch einmal völlig anders zu gestalten? Fazit Die Faszination für Sprachen teile ich mit der Hauptfigur. Habt ihr ein Lieblingswort in einer fremden Sprache? Ich liebe das türkische Wort "Yakamoz" für das man im Deutschen einen ganzen Satz benötigt: Wenn sich der Mondschein auf dem Wasser spiegelt.  Ich kann mich deshalb gut mit Leyland identifizieren, für den Worte so wichtig sind. Und mir geht es genauso wie ihm...

Rezenzion "Montags bei Monica" von Clare Pooley

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Für alle, die gerade den Herbstblues oder Corona-Blues haben, kommt hier ein Buchtipp zur rechten Zeit. Von der britischen Autorin und Bloggerin Clare Pooley.   Worum es geht Julian, ein alter Mann und exzentrischer Künstler, der in London lebt, ist es leid, seine tief empfundene Einsamkeit vor anderen zu verstecken.  Er startet das Projekt "Aufrichtigkeit“ und schreibt seine Gefühle in ein kleines Notízheft, das er nicht ohne Hintergedanken in Monica's Café liegen lässt. Cafébesitzerin Monica findet es beim Aufräumen. Und schreibt selbst in dieses Heft. Denn auch sie ist nicht so glücklich und abgeklärt, wie sie nach außen scheint. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Julian zu finden. Das Heft findet indes über Umwege in Australien einen neuen Besitzer…. So entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft und Liebe zwischen sehr unterschiedlichen Menschen, die sich irgendwann in Monica’s Café treffen.   Fazit In Kritiken wird das Buch oft mit dem...

Rezension "Rituale" von Christine Dohler

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Christine Dohler ist eine Hamburger Autorin und Meditationslehrerin. Auf ihr Buch „Rituale“ wurde ich aufmerksam, weil morgen Allerheiligen/Halloween ist oder Samhain- und da passt so ein Buch sehr gut. Ich habe für diesen Abend wie so oft Freundinnen zum Tarotkartenlegen eingeladen und dachte, ich könnte mir vielleicht das eine oder andere Ritual zusätzlich überlegen.   Worum es geht Rituale begleiten uns durch unser Leben. Wir kenne Rituale, die zum Beispiel religiösen Ursprungs sind wie Rituale zu Weihnachten aus unserer Kindheit. Einige Rituale haben wir von anderen Kulturen übernommen, manche persönlichen Ritualen sind uns vielleicht gar nicht einmal bewusst. Rituale haben uns schon immer Kraft gegeben und mit anderen Menschen verbunden. Gerade in einer Zeit, von viele Menschen nichts mehr mit religiösen Ritualen am Hut haben, suchen wir nach neuen Ritualen, die wir ausführen können. Um uns positiv zu stimmen, Kraft zu tanken, dem Leben mit mehr Achtsamkeit zu begegnen. ...