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Rezension: "Schamanische Zeremonien für die Seele" von Sandra Ingerman

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Die amerikanische Autorin  Sandra Ingerman ist eine der bekanntesten Vertreterinnen des modernen Schamanismus. Sie unterrichtet und praktiziert Schamanismus und bringt ihn in unsere moderne und oft hektische Welt, in der uns häufig Spiritualität fehlt.  Worum es geht Sandra Ingerman erklärt in ihrem Buch, was eine schamanische Zeremonie ist, wie sie aufgebaut ist und wie uns Zeremonien- egal ob wir einer bestimmten Religion angehören oder nicht- helfen können. Zum Beispiel wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht, ein Umzug oder ein neuer Job. Oder wir einen kranken Angehörigen unterstützen möchten, der uns nahe steht. So kann man Feuerzeremonien durchführen oder Zeremonien mit Wasser, man kann Trommeln, mit Kräutern und Düften arbeiten und einen Gebetsbaum ausmachen. So kann sich die Kraft unserer Wünsche entfalten, wir fühlen uns handlungsfähig, geerdet und geschützt. Dafür gibt sie viele Anregungen. Fazit Das Buch ist eine gute Möglichkeit, allein oder mit Anderen, die schama...

Rezension:" Die Weisheit der Wälder" von Suzanne Simard

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  Suzanne Simard stammt aus einer kanadischen Holzfällerfamilie, ist Professorin für Forstökologie und weltweit anerkannte Expertin im Bereich der Kommunikation unter Bäumen und Aufforstung. Worum es geht Suzanne Simard kennt die Forstwirtschaft aus dem FF, ihre Familie lebt  seit Generatioenn vom Holzfällen im Westen Kanadas. Sie wächst in unberührter Natur auf, fällt selbst Bäume, erkennt aber schon früh, dass der Kahlschlag, der weltweit von der Holzindustrie praktiziert wird, nicht richtig ist. Natürlich brauchen wir Holz, aber nach einem Kahlschlag wächst fast nichts mehr, Wiederaufforstung funktioniert nicht wirklich und der Klimawandel macht deutlich, dass wir intakte Wälder brauchen. Sie forscht und ihre Ergebnisse sind bahnbrechend: Sie weist nach, wie wichtig Pilze im Zusammenhang mit dem Wachstum von Wäldern sind, wie Bäume miteinander kommunizieren und sich gegenseitig mit Nährstoffen versorgen, wie wichtig Mutterbäume sind.  Aber dieses Buch ist nicht nur ein...

Rezension: "Die neue Wildnis" von Diane Cook

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Ich lese sehr gern Bücher von US-amerikanischen Autorinnen und Autoren und das Buch ist bereits ein Besteller.  Als alte Greenpeacerin liegen mir natürlich die Theme Natur, Umwelt und Klimawandel am Herzen. Das hat mich bewogen, mir das Buch zu bestellen.  Worum es geht Der Roman der US-Amerikanerin spielt in  der Zukunft. Aufgrund des Klimawandels und der Überbevölkerung leben die Menschen unter schlimmen Bedingungen in riesigen Städten voller Smog, mit extremer Hitze und Dürre und schlimmen Folgen für die Gesundheit. Bea möchte zusammen mit ihrem Mann Glen und ihrer kleinen Tochter Agnes dieser Welt entfliehen und nimmt an einem Experiment der Regierung teil.Sie lebt mit einer Gruppe von Menschen in einem Naturreservat. Streng überwacht von den Behörden (Der Müll, der erzeugt wird, wird bespielweise abgewogen und darf eine bestimmte Menge nicht überschreiten) Sie dürfen nie lange an einem Ort verweilen und ziehen wie Nomaden von Ort zu Ort. Schnell wird klar: Auch hier ...

Rezension: "Der Rabbiner ohne Schuh" von Barbara Bisiky-Ehrlich

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  Worum es geht Die Autorin beschreibt ihr Leben, das Leben einer Jüdin in Deutschland, auf humorvolle Weise. Das Leben gleicht dabei dem Leben nichtjüdischer Familien mit all dem Chaos und Unwägbarkeiten, nur die Feiertage sind natürlich anders und auf Tradition wird viel Wert gelegt. Der Ton ist leicht und locker, es gibt verschiedene Kurzgeschichten in loser Reihenfolge.  Fazit Ich liebe den jüdischen Humor und hätte mir etwas mehr Inhalt gewünscht. Teilweise plätschern die Geschichten so dahin und ich frage mich: Warum erzählst du mir das? Was ist daran so besonders? Der Satz eines Holocaust-Überlebenden hat es dann aber doch in sich und hat mich nachhaltig beeindruckt: " Sie wollten uns umbringen. Wir haben überlebt. Lasst uns essen." Ich glaube, die schweren Traumata ,die Jüdinnen und Juden erleben mussten mit gewaltsamer Inhaftierung in KZs, die Ermordung von geliebten Angehörigen vor den eigenen Augen,  systmatische Vergewaltigungen, Hunger und Folter kann man übe...

Rezension: "Frauen, an die ich nachts denke" von Mia Kankimäki

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  Nachdem ich   „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“ von Mia Kankimäki gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf das neues Buch der Finnin „ Frauen, an die ich nachts denke- auf den Spuren meiner Heldinnen“. In dem Buch beleuchtet Kankimäki das Wirken ihrer historischen Heldinnen von Tania Blixen, deren Leben man durch den Film „ Jenseits von Afrika“ kennt über die Abenteuerin Alexandra David-Neel bis zur japanischen Künstlerin Kusama. Wie immer witzig und unterhaltsam geschrieben. Es geht dabei um die Herausforderungen, mit denen Frauen, die nicht brav als Ehefrau und Mutter ihre Ehemann dienten, konfrontiert waren. Und wie sie uns auch heute noch inspirieren können.   Die Vorfreude bei Lesen des Buches war schnell verflogen. Denn dieses Buch hat durchaus einen feministischen Ansatz, glänzt dann aber mit Aussagen wie „ Sie war sehr mutig- fast wie ein Mann“ oder dass frau, wenn sie denn Reisen und Abendteuer erleben will, einfach einen zahlungskräftigen ...

Stipendium für "Das Blaue Haus"? Jetzt abstimmen!

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 Liebe Leseratten, heute kommt ausnahmsweise mal ein Post, der mit meinem eigenen Buch zu tun hat. Ich habe einen Roman geschrieben und mich für ein Stipendium bei Bold Books beworben, um ihn zu veröffentlichen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr für mich abstimmt und" Das Blaue Haus" ins Finale kommt. Leider habe ich erst spät von der Ausschreibung erfahren und so ist nur noch bis Dienstag Zeit, für das Buch abzustimmen. Den Link zur Abstimmung und alle Infos zum Buch findet ihr hier. Vielen Dank!

Rezension: "Minimalista" von Shira Gill

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  Gerade im Frühling sind viele Menschen motiviert für den Großen Frühjahrsputz, fürs Aufräumen,Entrümpeln und Neugestalten der Wohnung. Spätestens seit der japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo gehört dies aber auch unabhängig von der Jahreszeit zum neuen Lifestyle dazu nach dem Motto "Weniger ist mehr." Worum es geht In dem Buch von Shira Gill geht es nicht darum, kahle Räume zu schaffen. Sondern sich von den Sachen zu trennen, die man nicht mehr braucht, noch nie leiden konnte, die nicht mehr zu einem passen. Neu zu strukturieren und zu ordnen.  Das Buch beginnt mit fünf Schlüsselschritten  1.Abklären 2.Reduzieren 3.Ordnen.  4.Aufwerten 5. Erhalten Raum für Raum vom Eingangsbereich bis zum Dachboden macht die Autorin Vorschläge und gibt Tipps. Dazu kommen sehr schöne Fotos von Vivian Johnson. Ein schönes Beispiel von ihr persönlich finde ich, dass bestimmte Lebensphasen natürlich Veränderungen bedeuten, aber nicht unbedingt heißen muss, dass man Unmengen von Geg...